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Logistikbasis der Armee

Unterstützung Log Center Hinwil

Nachschubsoldaten im Büro. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Keine Büroordonnanzen! Nachschubsoldaten aus der Mob Log Ber Kp 104 übernehmen administrative Arbeiten für das Log Center Hinwil.

Büro-Logistiker?


Wer behauptet, Logistik Soldaten geniessen in der Armee ein Leben ohne Anstrengung und Arbeit, der würde vom Nachschub/ Rückschub Zug (Ns/Rs) der Mob Log Ber Kp 104-2 eines Besseren belehrt. "Stark und zuverlässig" lautet das Motto der Kompanie - einmal mehr wird es bewiesen.

Es berichten Gfr Kunz und Sdt Goldener:

Der Nachschub/ Rückschub Zug
Ein Nachschub/ Rückschub Soldat beherrscht viele verschiedene Tätigkeiten. Sei dies das Betanken mehrerer Panzerkompanien mitten auf dem Feld, die Organisation von Gefahrengut- und Munitionstransporten oder die Nahrungsmittelverwaltung im Lager. Die Logistik gewinnt eine immer höhere Bedeutung und somit steigen auch die Anforderungen an den einzelnen Soldaten.
In der Durchdienerzeit nach der RS, die sechs Monate dauert, kann der Zug beweisen, dass er allen Aufgaben gewachsen ist.


Detachement Hinwil
Zwei Wochen nach Beginn der VBA 2 wurden 5 Soldaten ausgewählt, die in der Region Zürich wohnen. Diese 5 Soldaten wurden für Arbeit im Logistik-Center Hinwil eingeteilt und mussten den Truppenstandort in Bützberg verlassen. Warum und für wie lange war nicht klar und so begaben sie sich zusammen mit einem Wachtmeister einen Tag später mit sämtlichem Material in Richtung Zürcher Oberland. Die nur spärlich vorhandenen Informationen erschwerten das Finden der richtigen Anlaufstelle im Logistik-Center Hinwil. Doch nach einer kurzen und informativen Führung durch das Betriebsgelände konnten die AdA dann doch ihre Arbeitsplätze beziehen. Ein Soldat wurde ins Büro Auftragssteuerung/Disposition eingeteilt, einer ins Büro Arbeitsvorbereitung, zwei ins Prüfzentrum und einer ins Nachschub/Rückschub-Lager. Schnell wurde klar, dass die 5 Soldaten für die nächsten sechs Monate hier arbeiten werden. Das Detachement wurde zivilen Chefs und Mitarbeitern unterstellt, Verpflegung, Unterkunft und Transportmittel wurden vom Logistik Center organisiert. Fast zwei Wochen lang wohnte das Detachement direkt neben dem Logistikcenter und konnte sich durch die gute Mithilfe der Bundesangestellten schnell einleben und einarbeiten. Durch die Zusammenarbeit mit ihnen erhielten sie einen sehr interessanten Einblick in die Logistikbasis der Armee und es wurde verständlich, warum die zivilen Mitarbeiter mehr und mehr auf militärische Unterstützung angewiesen sind.

Die Logistikbasis der Armee (LBA) wurde in den letzten Jahren stark umstrukturiert. Mit der Schaffung von fünf neuen Logistik-Centern, die die alten Zeughäuser ersetzen, wurden die Kosten gesenkt. Viele Stellen wurden gestrichen, was auch im Log Center Hinwil zu einer Überlastung führte. Das Detachement aus jungen Soldaten der Mob Log Ber Kp 104 soll den rund vierhundert Mitarbeitern eine kleine Unterstützung sein.
Wenige Wochen nach Beginn der Arbeit in Hinwil wechselte die ganze Kompanie ihren Standort ins Zürcher Oberland und weitere Angehöirge der Kompanie unterstützten das Logistikcenter. Vier weitere Soldaten wurden dauerhaft in Büros eingeteilt (Auftragssteuerung/ Disposition, Arbeitsvorbereitung und Prüfzentrum) und arbeiten eng mit dem jeweiligen Bundesangestellten zusammen. Weitere arbeiten im Ersatzteillager, in der Spedition oder in verschiedenen Lagern.
Wer behauptet, Logistik Soldaten geniessen in der Armee ein Leben ohne Anstrengung und Arbeit, der hätte beim Nachschub/ Rückschub Zug (Ns/Rs) der Mob Log Ber Kp 104-2 einiges dazu gelernt. "Allzeit bereit!" lautet das Motto der Kompanie - und zwar für alles.



Der Nachschub/ Rückschub Zug
Ein Nachschub/ Rückschub Soldat beherrscht viele verschiedene Tätigkeiten. Sei dies das Betanken mehrerer Panzerkompanien mitten auf dem Feld, die Organisation von Gefahrengut- und Munitionstransporten oder die Nahrungsmittelverwaltung im Lager. Die Logistik gewinnt eine immer höhere Bedeutung und somit steigen auch die Anforderungen an den einzelnen Soldaten.
In der Durchdienerzeit nach der RS, die sechs Monate dauert, kann der Zug beweisen, dass er allen Aufgaben gewachsen ist.


Das "Det HINWIL"

Zwei Wochen nach Beginn der VBA 2 wurden 5 Soldaten ausgewählt, die in der Region Zürich wohnen. Diese 5 Soldaten wurden für Arbeit im Logistik-Center Hinwil eingeteilt und mussten den Truppenstandort in Bützberg verlassen. Warum und für wie lange war nicht klar und so begaben sie sich zusammen mit einem Wachtmeister einen Tag später mit sämtlichem Material in Richtung Zürcher Oberland. Die nur spärlich vorhandenen Informationen erschwerten das Finden der richtigen Anlaufstelle im Logistik-Center Hinwil. Doch nach einer kurzen und informativen Führung durch das Betriebsgelände konnten die AdA dann doch ihre Arbeitsplätze beziehen. Ein Soldat wurde ins Büro Auftragssteuerung/Disposition eingeteilt, einer ins Büro Arbeitsvorbereitung, zwei ins Prüfzentrum und einer ins Nachschub/Rückschub-Lager. Schnell wurde klar, dass die 5 Soldaten für die nächsten sechs Monate hier arbeiten werden. Das Detachement wurde zivilen Chefs und Mitarbeitern unterstellt, Verpflegung, Unterkunft und Transportmittel wurden vom Logistik Center organisiert. Fast zwei Wochen lang wohnte das Detachement direkt neben dem Logistikcenter und konnte sich durch die gute Mithilfe der Bundesangestellten schnell einleben und einarbeiten. Durch die Zusammenarbeit mit ihnen erhielten sie einen sehr interessanten Einblick in die Logistikbasis der Armee und es wurde verständlich, warum die zivilen Mitarbeiter mehr und mehr auf militärische Unterstützung angewiesen sind.

Die Logistikbasis der Armee (LBA) wurde in den letzten Jahren stark umstrukturiert. Mit der Schaffung von fünf neuen Logistik-Centern, die die alten Zeughäuser ersetzen, wurden die Kosten gesenkt. Viele Stellen wurden gestrichen, was auch im Log Center Hinwil zu einer Überlastung führte. Das Detachement aus jungen Soldaten der Mob Log Ber Kp 104 soll den rund vierhundert Mitarbeitern eine kleine Unterstützung sein.
Wenige Wochen nach Beginn der Arbeit in Hinwil wechselte die ganze Kompanie ihren Standort ins Zürcher Oberland und weitere Angehöirge der Kompanie unterstützten das Logistikcenter. Vier weitere Soldaten wurden dauerhaft in Büros eingeteilt (Auftragssteuerung/ Disposition, Arbeitsvorbereitung und Prüfzentrum) und arbeiten eng mit dem jeweiligen Bundesangestellten zusammen. Weitere arbeiten im Ersatzteillager, in der Spedition oder in verschiedenen Lagern.

 

 

 

Gruppenfoto des Det Vergrösserung im neuen Fenster
Das Det "HINWIL": Von links nach rechts: Sdt Goldener, Gfr Kunz, Sdt Strahm, Sdt Meier, Sdt Hänzi
Herausforderungen
Die im LHIN arbeitenden Soldaten haben die RS als Nachschubsoldaten absolviert und sind deshalb auf Logistikbereiche spezialisiert. Die Arbeiten im Logistik Center haben jedoch wenig mit den gelernten Fähigkeiten aus der RS zu tun. Der Betriebsstoffsbetankungscontainer, kurz BBC, findet keine Anwendung, die Vorschriften für Munitionstransporte müssen nicht repetiert werden. Die Arbeit im Büro und im Ersatzteillager haben nur am Rande mit den gelernten Kenntnissen zu tun. Dafür werden andere Anforderungen gestellt, die man vor allem aus der zivilen Ausbildung schon mitbringen sollte kennt: Selbstständigkeit, Lernfähigkeit und eine hohe Arbeitsmotivation. Ist dies nicht ein Widerspruch zu den Fähigkeiten eines Angehörigen der Schweizer Armee? Keineswegs, die Nachschubsoldaten meistern die scheinbaren Hindernisse ohne Probleme. Die Arbeit mit dem Computer und mit dem anspruchsvollen SAP führen zu einer erhöhten Motivation und einem grösserem Arbeitswillen.

Veränderungen zum militärischen Alltag
Normalerweise ist der Zugführer für die Organisation von Verpflegung und Transportmitteln zuständig. Die nächsten zwei Monate wird das Detachement jedoch auf sich alleine gestellt sein. Die Kompanie verschiebt nach Gümligen (BE), doch das kleine Detachement bleibt auf Befehl von Brigadier Roubaty in Hinwil. Da kein Apell mehr durchgeführt wird und die Essenszeiten flexibler werden, verlängert sich der Arbeitstag wieder auf neun Stunden, in denen die Soldaten mit den Angestellten des Bundes zusammen arbeiten. Das Detachement muss auch wieder selbstständiger werden, die Ordnung und Sauberkeit der Unterkunft gewährleisten und die Verpflegung organisieren. Glücklicherweise ist das Personal vom LHIN sehr hilfsbereit und nimmt dem Detachement einen grossen Teil der Organisation ab.
Die längere Arbeitszeit und der grössere Organisationsaufwand werden trotzdem nicht als Nachteil gewertet. Durch die Ungebundenheit sind die Soldaten auch freier. Das heisst, dass sie, sofern es nötig sein sollte, nicht pünktlich aufhören müssen, sondern auch Überzeiten in Kauf nehmen können. Mahlzeiten und Abendprogramm lassen sich bei einem Detachement von wenigen Personen leicht verschieben.
Dadurch kann das Optimum aus den vorhandenen Ressourcen gezogen werden, um dem LHIN effizient zu helfen und die besten Synergien zu erstellen.

 

    Für Fragen zu dieser Seite: Fachof (Hptm) Merlin Huber
    Verbandsabzeichen Log Ber Kp 104
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