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Logistikbasis der Armee

Geschichte

Die Etappen auf dem Weg vom Armeefilmdienst / Dst CUA zum Zentrum elektronische Medien ZEM.

 

Altes Foto mit Armeefilmdienst-Soldaten

1939 – 1945 Erste Produktionen während des 2. Weltkriegs


Am Anfang stand der Armeefilmdienst. Dieser wurde erstmals von General Guisan für die Dauer des 2. Weltkrieges gegründet. In jener Zeit produzierte der Armeefilmdienst zur Stärkung des Wehrwillens eine Reihe von Beiprogrammen, die in Kinos abgespielt, und Kurzfilme, die der Truppe und der Zivilbevölkerung vorgeführt wurden.

 

Armeefilmdienst

1959 Gründung Armeefilmdienst (AFD)


Der Armeefilmdienst wurde offiziell durch eine Verfügung des Bundesrates geschaffen.

 

Aufzeichnung auf Flugplatz

1959 – 2003 Überblendung zur Gegenwart


In den Jahren seit der Gründung hat sich der Armeefilmdienst personell und technisch laufend weiterentwickelt. Während 1963 mit drei Produktionsleuten noch acht Filme realisiert wurden, hat der Bereich audiovisuelle Medien des ZEM heute jährlich über 100 audiovisuelle Projekte in Arbeit. Dies wird ermöglicht durch eigenes Fachpersonal, Spezialisten als dienstleistende Angehörige der Armee sowie externe Firmen und Freelancer aus der Film- und Fernsehbranche.

 

Soldat an Lernstation

1988 – 1994 Büro Moderne Ausbildungstechnologie


Auf Grund der ersten Erfolge mit dem neuen Lehrmittel „Computerunterstützte Ausbildung (CUA)“ wurde auf den 1.1.1988 im damaligen Stab der Gruppe für Ausbildung das Büro Moderne Ausbildungstechnologie (Büro MT) gegründet und die ersten CUA-Lernprogramme für die Truppe entwickelt und produziert.

 

Auszeichnung Goldene Maus

1995 – 2003 Dienststelle Computerunterstützte Ausbildung (Dst CUA)


Mit der Reform zur Armee 95 wurde das Büro MT in Dienststelle Computerunterstützte Ausbildung Dst CUA umbenannt. Angesiedelt war die Dst CUA in der Untergruppe Ausbildungsführung des Heeres. In knapp 10 Jahren wurden über 200 interaktive Lern- und Informationsprogramme in bis zu 13 Sprachen entwickelt und produziert.
Die Produktion «Swiss Map Trophy» wurde 1996 von der Milton Ray Stiftung als beste Multimedia-Produktion mit der Goldenen Maus preisgekrönt.

 

ZEM Haupteingang

2004 Zentrum elektronische Medien ZEM

Im Rahmen der Reform Armee XXI entstand auf den 1.1.2004 das Zentrum elektronische Medien. Im Sinne einer Ressourcenbündelung wurden im ZEM – als zentrale Medienproduktionsstelle des Bereiches Verteidigung im VBS – verschiedene Bereiche zusammengefasst:

  • Armeefilmdienst
  • Fotodienste
  • Dienststelle Computerunterstützte Ausbildung
  • Printmedien

Heute sind im ZEM über 30 MitarbeiterInnen/Lehrnende in den Bereichen Audiovisuelle Medien, Interaktive Medien, Foto, Printmedien, Mediathek und Produktionsunterstützung tätig. Unterstützt werden sie von Angehörigen der Armee, welche ihre jährlichen Militärdienste als Spezialisten absolvieren.

 

Zuletzt aktualisiert am: 04.02.2011
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