Mobiles Verpflegungssystem
Das Mobile Verpflegungssystem (MVS) wird eingesetzt bei fehlender oder ungenügender Kücheninfrastruktur, als Ergänzung der vorhandenen Kücheninfrastruktur, bei Katastrophen, bei subsidiären Einsätzen im In- und Ausland.
Bei der Truppe kommt es zum Einsatz auf Stufe Kompanie bis Bataillon.
Der Einsatz des MVS ist erst dann sinnvoll, wenn die Truppe während mehr als drei Tagen nicht ab einer stationären Einrichtung verpflegt werden kann.
Für den Betrieb des Systems sind ausgebildete AdA zwingend.
Für den Betrieb des MVS wird ein Trinkwasseranschluss ans Festnetz oder in Notlagen ein Wasserbezugsort für die Trinkwasseraufbereitung benötigt.
Die Abwasserentsorgung (wenn möglich mit Fettabscheider) und Entsorgungsmöglichkeiten für Lebensmittel können über die stationäre Infrastruktur oder Einsatzlogistik gelöst werden.
Die Stromversorgung ist mittels Festnetz oder Stromaggregat sichergestellt.
Das MVS unterstützt sämtliche Subprozesse der Verpflegung in allen Lagen.
Das MVS verfügt über eine Kapazität von 300 Mahlzeiten.