Wurde der KSD vor wenigen Jahrzehnten auf Grund der damaligen Bedrohungslage vor allem im Hinblick auf kriegerische Ereignisse vorbereitet, haben gerade auch unerwartete Grossereignisse (Lawinen, Erdbeben, AKW-Gau, Terroranschläge, Epidemien usw.) unmissverständlich gezeigt, dass es oft nur wenige Sekunden dauert, um aus der im Alltag gewohnten und bestens eingespielten Versorgung plötzlich mit einer besonderen oder ausserordentlichen Lage konfrontiert zu sein.
Die Wahrscheinlichkeit kann noch so klein sein: ein besonderes/ausserordentliches Ereignis kann schon morgen eintreffen! Mit der Ausweitung des Bedrohungsspektrums haben sich auch die Anforderungen an die Bewältigung dieser strategischen Herausforderungen verändert. Ereignisse wie Hochwasser, Epidemien, Schadenfälle im Bereich Kritischer Infrastrukturen oder Terroranschläge können uns jederzeit und überall treffen. Solche Ereignisse können sehr rasch eine umfassende Koordination über alle föderalen Ebenen, aber auch mit nicht staatlichen Akteuren im Rahmen öffentlicher-privater Partnerschaften erforderlich machen. Die vielfältigen Tätigkeiten des KSD sind deshalb auch in Zukunft notwendig! Es darf also nicht passieren, dass wir unvorbereitet «erwischt» werden.
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