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Logistikbasis der Armee

IES-KSD - Einführung

Masterplan

Nach den vier Pilotkantonen (Aargau, Bern, Graubünden, Solothurn) gilt es nun, im Hinblick auf die EURO 08 die durchführenden Host Cities bzw. deren Kantone primär an IES-KSD anzuschliessen.

So sind nun auch die Kantone Zürich, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Glarus eingeführt. Das Ziel war es, für die EURO 08, das IES-KSD in allen Kantonen der Schweiz einzuführen. Nach aktuellem Stand sind alle Akutspitäler (mit wenigen Ausnahmen) eingeführt. Nach der EURO 08 sollten alle weiteren Institutionen der Partnerkantone eingeführt werden.

 

Strukturiertes Einführungsvorgehen

Das Informations- und Einsatz-System (IES-KSD) bietet verschiedenen Anspruchsgruppen (Stakholders) einen Nutzen. Damit eine strukturierte IES-Einführung schweizweit sichergestellt werden kann, wurden ein einheitliches Vorgehen und eine einheitliche Organisation definiert. Durch dieses konsequente Festhalten an vorgegebenen Strukturen und Prozessen resultierte zumindest bei den bisherigen Einführungspartnern eine zielgerichtete und qualitativ gute Einführung.

Konkret gehen wir so vor, dass jeder Einführungspartner mit der Bildung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus einflussreichen Vertretern der späteren Nutzerkreise IES, beauftragt wird. Seitens Applikationsmanagement IES wird diese Arbeitsgruppe durch die so genannte «IES Einführungskoordination» unterstützt. Für die Projektarbeit während der Einführungsphase bedienen wir uns bereits der IES-Plattform und nutzen die «Collaboration»-Funktionalität als Dokumentenablage.

Zusammen mit der Arbeitsgruppe des Einführungspartners wird während der Analyse- und Konzeptphase eine auf die Bedürfnisse der Einführungspartner abgestimmte Einführungsdokumentation erstellt. Diese Grundlage enthält nebst den Angaben über die Einführungsorganisation und das Einführungsvorgehen eine genaue Situationsanalyse über die organisatorischen Strukturen und beteiligten Stellen sowie die bei der Verwendung von IES zu Grunde liegenden Prozesse und Funktionalitäten. Des Weiteren gilt es, im Verlaufe der Einführungsphase ein Einsatzkonzept zu erarbeiten. Dieses definiert, wie das IES bei den entsprechenden beteiligten Stellen eingesetzt wird. Und als weiteres Lieferergebnis gilt es, ein Rollen- und Benutzerkonzept zu erstellen, in welchem die IES-Rollen mit den entsprechenden Berechtigungen und die User-Strukturen festgelegt werden.

 

Einführung bei den Spitälern

Die Spitäler sind ein bedeutender Part innerhalb des IES. Sie werden hinsichtlich der IES-Einführung dementsprechend «bearbeitet». Der Kern des IES sind die Notfallaufnahmekapazitäten; diese werden mit so genannten «Notfallkriterien » angegeben. Die Notfallkriterien erlauben die Angabe der freien Notfallaufnahmekapazitäten anhand von bestimmten Verletzungsmustern (wie chirurgischer Notfall) oder Behandlungsmöglichkeiten (z. B. IPS-Platz). Die Bedeutung der Notfallaufnahmekapazitäten stehen natürlich im Zusammenhang mit dem entsprechenden Krankenhaus. So gesehen versteht es sich von selbst, dass ein Universitätsspital über andere Behandlungsmöglichkeiten eines chirurgischen Notfalls verfügt als etwa ein Regionalspital. Die möglichen Haupt- und Detailkriterien sind deshalb von jedem Krankenhaus gemäss dem vorhandenen Leistungsangebot individuell definiert worden.

Für die Einführung braucht es spitalseitig einen IES-Verantwortlichen. An einer speziellen Schulung wird dieser IES-Verantwortliche auf seine Aufgabe vorbereitet. Nach dieser Schulung erhält dieser IES-Verantwortliche eine Checkliste, welche die Einführungsaktivitäten unterstützt.

Sämtliche Arbeitsschritte der Checkliste bzw. deren Erledigung werden visiert. Nach der Abarbeitung der Checkliste ist das Spital IES-mässig online und fortan ein weiterer Ausdruck des Aufbruchs des Gesundheitswesens ins Informations- und Kommunikationszeitalter.

 

Eingeführte KSD-Partner

  • Kanton Aargau
  • Kanton Basel-Landschaft
  • Kanton Basel-Stadt
  • Kanton Bern 
  • Kanton Glarus
  • Kanton Graubünden
  • Kanton Luzern
  • Kanton Nidwalden 
  • Kanton Solothurn
  • Kanton Schwyz
  • Kanton St. Gallen
  • Kanton Zürich
  • Kanton Zug
  • Care Link
  • SWISS International Airlines
  • SBB Care Group
  • Neonatologie

 

Laufende Einführungen

  • Kanton Wallis
  • Kanton Jura
  • Akutspitäler aller Kantone
  • Schweizerischer Samariterverbund
  • BAG Kontaktmanagement

 

    Für Fragen zu dieser Seite: Koordinierter Sanitätsdienst (KSD)
    Zuletzt aktualisiert am: 20.10.2009
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