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Logistikbasis der Armee

Einsatzlogistik

Einsatzlogistik - der Schlüssel zum Erfolg!

Der Paradigmenwechsel, welcher die militärische Logistik in den vergangenen Jahren erfahren hat, ist gewaltig und nachhaltig: Die Logistikbasis der Armee (LBA) musste und muss nicht nur im Bereich des Personals und der logistischen Infrastruktur redimensionieren - ein grundlegender Wechsel erfolgte weiter vom Hol- zum bedarfsorientierten Bringprinzip. So erfolgt die Leistungserbringung der modernen Armee-Logistik auf den Ebenen stationäre Logistik, mobile Logistik, Einsatzlogistik in den Truppenkörpern sowie den Einheiten. Damit die Logistik bei der Truppe, an der Front, greifen kann, müssten die Grundsätze der Einsatzlogistik auf allen Stufen verstanden und umgesetzt werden.

Was ist Einsatzlogistik überhaupt?
Einsatzlogistik ist die Summe aller logistischen Leistungen (Ns/Rs, Ih, San, VT und Infra) zu Gunsten der unteren taktischen Stufe. Diese werden durch die eigenen Mittel der Truppenkörper und Einheiten oder für eine bestimmte Aktion zugewiesene/unterstellte Mittel (z.B. San Hist/MSE 2) erbracht oder für Aktionen zugewiesen bzw. unterstellt.

Logistikelemente unterstützen die Einheit unmittelbar, zum Beispiel indem sie die Aufgaben des Nach- und Rückschubs, der Diagnostik, der Notinstandsetzung sowie die medizinischen Notfallmassnahmen und die Evakuierung von Soldaten wahrnehmen.

Logistikelemente auf Stufe Truppenkörper schaffen logistische Handlungsfreiheit, indem sie zu Gunsten der Einheiten den Nach- und Rückschub, die Instandsetzung sowie die medizinischen Massnahmen und die Evakuierung übernehmen.

Die fünf Kern- und Unterstützungsprozesse der Einsatzlogistik:

 

Nach- und Rückschub
(Ns/Rs)

 

Nach- und Rückschub (Ns/Rs)

Instandhaltungsprozess (Ih)

 

Instandhaltungsprozess

Sanitätsprozess (San)

 

Sanitätsprozess

Verkehrs- und Transportprozess (VT)

 

Verkehrs- und Transportprozess (VT)

Infrastrukturprozess (Infra)

 

Infrastrukturprozess (Infra)

    Zuletzt aktualisiert am: 20.10.2009
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