In der zwei- bis dreitägigen Rekrutierung mit gründlichen medizinischen und psychologischen Abklärungen nahm die Tauglichkeitsrate 2009 im Vergleich zu 2008 gesamtschweizerisch um ca. 1,4 Prozent zu. Die Tauglichkeitsraten zeigen bei unveränderten Tauglichkeitskriterien eine Stabilisierung bei 65 Prozent (+/- 1 Prozent).
Im Vergleich der Kantone weist Appenzell i.R. mit 84,69 Prozent die höchste Tauglichkeitsrate auf, wobei in diesem Kanton lediglich 132 Stellungpflichtige beurteilt wurden, gefolgt von den Kantonen Ob- und Nidwalden mit je 78,14 Prozent. Die tiefsten Tauglichkeitsraten weisen die Kantone Zürich mit 54.11 Prozent, der Kanton Jura mit 55,43 Prozent und das Wallis mit 59,34 Prozent auf.
Die Anzahl der rekrutierten Frauen ist leicht gesunken. 115 Frauen liessen sich 2009 freiwillig rekrutieren (2008: 157). Davon waren 90 diensttauglich (2008: 124) und 14 dienstuntauglich (2008: 14) und 7 Frauen wurden für eine spätere Rekrutierung zurückgestellt (2008: 2). 4 Frauen zogen die Anmeldung anlässlich der Rekrutierung zurück (2008: 17). 15 Frauen entschieden sich, ihre Dienstzeit am Stück zu leisten (2008: 34). Insgesamt konnten im Jahr 2009 2‘168 (2008: 2‘382) Durchdiener rekrutiert werden.
