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Logistikbasis der Armee

Leichte Zunahme der Tauglichkeit im Jahr 2009

01.02.2010
Die Armee konnte 2009 39‘847 Stellungspflichtige rekrutieren. Im Vorjahr waren es noch 38‘597. Davon wurden 1‘506 junge Schweizerinnen und Schweizer zurückgestellt (2008: 1‘519). Somit sind 38‘341 Stellungspflichtige (2008: 37'078) definitiv beurteilt worden. Davon waren 25‘277 oder 66 Prozent militärdiensttauglich. Das entspricht einer leichten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 1,35 Prozent (Vorjahr: 23'940). 6‘256 oder 16,31 Prozent waren schutzdiensttauglich, während es 2008 5'927 oder 15,98 Prozent insgesamt waren. 6‘808 oder 17,75 Prozent Stellungspflichtige waren 2009 weder militärdienst- noch schutzdiensttauglich, im Vorjahr waren es noch 7'211 oder 19,45 Prozent.

In der zwei- bis dreitägigen Rekrutierung mit gründlichen medizinischen und psychologischen Abklärungen nahm die Tauglichkeitsrate 2009 im Vergleich zu 2008 gesamtschweizerisch um ca. 1,4 Prozent zu. Die Tauglichkeitsraten zeigen bei unveränderten Tauglichkeitskriterien eine Stabilisierung bei 65 Prozent (+/- 1 Prozent).

Im Vergleich der Kantone weist Appenzell i.R. mit 84,69 Prozent die höchste Tauglichkeitsrate auf, wobei in diesem Kanton lediglich 132 Stellungpflichtige beurteilt wurden, gefolgt von den Kantonen Ob- und Nidwalden mit je 78,14 Prozent. Die tiefsten Tauglichkeitsraten weisen die Kantone Zürich mit 54.11 Prozent, der Kanton Jura mit 55,43 Prozent und das Wallis mit 59,34 Prozent auf.

Die Anzahl der rekrutierten Frauen ist leicht gesunken. 115 Frauen liessen sich 2009 freiwillig rekrutieren (2008: 157). Davon waren 90 diensttauglich (2008: 124) und 14 dienstuntauglich (2008: 14) und 7 Frauen wurden für eine spätere Rekrutierung zurückgestellt (2008: 2). 4 Frauen zogen die Anmeldung anlässlich der Rekrutierung zurück (2008: 17). 15 Frauen entschieden sich, ihre Dienstzeit am Stück zu leisten (2008: 34). Insgesamt konnten im Jahr 2009 2‘168 (2008: 2‘382) Durchdiener rekrutiert werden.

Adresse für Rückfragen:
Franz Frey
Chef Militärärztlicher Dienst
031 324 27 28
Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Bereich Verteidigung
Zuletzt aktualisiert am: 10.11.2011
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