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Logistikbasis der Armee

Jahresrapport Logistikbasis der Armee - 27.01.2012

30.01.2012 | Kommunikation LBA

Jahresrapport Logistikbasis der Armee

Auftrag erfüllt - Logistikleistung 2011 sichergestellt

Unter dem Motto „Gemeinsam zum Erfolg – mit Leidenschaft“ lud der Chef Logistikbasis der Armee, LBA, Divisionär Daniel Baumgartner, Mitarbeitende und Kader sowie Gäste aus Armee, Politik und Wirtschaft nach Bern ein. An seinem zweiten Jahresrapport als Chef LBA konnte er befriedigt feststellen, dass es im vergangenen Jahr gelang, die logistische Leistung zugunsten der Truppe sicherzustellen. Für die Folgejahre gelte es, Kostentransparenz herzustellen und die Leistung weiter zu stabilisieren. Gastreferenten waren: Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee, Ständerat Roberto Zanetti, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission SR Oberst Daniel Anrig, Kommandant der Schweizer Garde und Christof Wyder, Mitarbeiter Armeelogistikcenter Thun.

Die LBA konnte im vergangenen Jahr ihren Hauptauftrag erfüllen und die logistische Leistung zugunsten der Truppe sicherstellen. In Zahlen heisst das: 132 Bataillone, 104 Schulen, 2 Volltruppenübungen und über 32 Einsätze für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten wurden mit Material und logistischen Leistungen unterstützt. So wurden unter anderem 9‘000 Tonnen Munition bereitgestellt, 227 Millionen Liter Betriebsstoff ausgegeben, über 45‘066 Fahrzeuge repariert, knapp 4‘000 Tonnen Textilien gewaschen sowie 150‘000 ambulante und 30‘000 stationäre medizinische Behandlungen durchgeführt.

„Hinter diesen beeindruckenden Zahlen stehen Menschen. Deshalb bin ich stolz auf meine Mitarbeitenden und die Angehörigen der Logistikbrigade 1 aus der ganzen Schweiz, die sich tagtäglich für unsere Armee einsetzen“, betonte Divisionär Daniel Baumgartner bei seinem Rückblick auf das Jahr 2011. Damit setzte er einen beträchtlichen Teil seiner Ausführungen auf das Thema Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einerseits soll bis ins Jahr 2015 der Bestand der Lehrstellen um 50% ausgebaut werden. Damit kämen auf 10 Arbeitsplätze ein Ausbildungsplatz. Andererseits sieht Baumgartner auch eine Stärke in der Altersmischung: „ Wer kann schon jedes Jahr 50 bis 70 Mitarbeitende einladen und mit ihnen auf vierzig Dienstjahre anstossen“, informierte der Chef LBA über die Mischung von Erfahrung, Loyalität und Nachwuchskräften aus eigener Schule.

 

Mitarbeiter, Kunden und Politiker sprechen mit

Deshalb liess er auch einen Mitarbeiter zu Wort kommen: Christof Wyder, Verantwortlich für die Lagerbewirtschaftung im Armeelogistikcenter Thun, präsentierte seine Sicht der Veränderungen in der LBA. Wyder wünscht sich, dass mehr mit den Betroffen gesprochen, bevor eine Veränderung eingeleitet wird. Seinen Kollegen rät er, das Gärtlidenken einzustellen. Den Politikern gibt er zu bedenken, dass es widersprüchlich sei, eine immer günstigere Armee und Logistik zu wollen und sich dann zu wundern, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Oberst Daniel Anrig, Kommandant der Schweizer Garde, berichtete über die Aufträge seiner Truppe. Die letzte Schweizer Kompanie in fremden Diensten arbeitet unter speziellen Rahmenbedingungen: „Der Schutz des Papstes kann nicht mehr mit denselben martialischen Methoden gewährleistet werden, wie dies zur Gründungszeit vor über 500 Jahren noch der Fall war.“ Oberst Anrig, ebenfalls ein Kunde der LBA, hat oft besondere Bedürfnisse an die Logistik. Seine Erfahrungen: „Als Organisation, welche weitgehend vom Wohlwollen Dritter und nicht von Steuergeldern lebt, schätze ich den pragmatischen, lösungsorientierten Umgang der LBA mit unserer Spezialtruppe.“

Ständerat Roberto Zanetti, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates, sind die regional ausgewogen verteilten Arbeitsplätze ein grosses Anliegen: „Diese 3‘200 Stellen sind teilweise in Regionen, aus denen sich die Privatwirtschaft wegen angeblich mangelnder Rentabilität längst zurückgezogen hat. Dort können und müssen staatliche Unternehmen ihre Vorbildrolle wahrnehmen“, forderte der kämpferische Gewerkschafter aus Solothurn. Motivierte Mitarbeitende seien das grösste Kapital einer Unternehmung. Politik und Armeeführung seien deshalb gut beraten, faire und verlässliche Arbeitgeber zu sein.

Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, stellte mit Freude fest, dass die LBA im vergangenen Jahr seine Erwartungen erfüllt habe. Die Lage bei der logistischen Leistungserbringung habe sich gegenüber den Vorjahren klar entspannt. Er forderte die anwesenden Mitarbeitenden der LBA auf, sich auch in den kommenden Jahren weiterhin mit viel Herzblut zu engagieren und vor allem ihre Bemühungen für mehr Ordnung weiter zu verstärken. Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Armee, WEA, die ab 2015 umgesetzt wird, bleibe die Logistik ein wichtiger Partner, der den Erfolg der Armee wesentlich beeinflusse.

 

„Wir müssen unseren Kunden sagen können, was ihre Bedürfnisse kosten“

Der Chef LBA setzte in seinen Zielen für die kommenden Jahre einen klaren Schwerpunkt bei der Kostentransparenz. Künftig müsse es gelingen, den Kunden zu sagen, was eine Leistung kostet. Dazu werden in den nächsten beiden Jahren alle logistischen Leistungen katalogisiert, priorisiert und bewertet. „Bis zur Umsetzung der WEA müssen wir klare Aussagen machen können. Wir wollen als kompetenter und zuverlässiger Partner aktiv an der Zukunft mitarbeiten.“

Sein Motto des diesjährigen Rapports „Gemeinsam zum Erfolg – mit Leidenschaft“ füllte Divisionär Baumgartner mit klaren Vorgaben. Die rund 500 Anwesenden in der Mehrzweckhalle der Mannschaftskaserne Bern konnten sich von beispielhaften Menschen und Zahlen überzeugen.


 

Der ZSO C LBA, Oberst Jürg Liechti, meldet dem C LBA die 500 Gäste des Jahresrapports LBA 2012. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der ZSO C LBA, Oberst Jürg Liechti, meldet dem C LBA die 500 Gäste des Jahresrapports LBA 2012.

„Im 2011 konnte die logistische Leistung sichergestellt werden – dank Ihnen“, bedankte sich Div Daniel Baumgartner bei seinen Mitarbeitenden. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
„Im 2011 konnte die logistische Leistung sichergestellt werden – dank Ihnen“, bedankte sich Div Daniel Baumgartner bei seinen Mitarbeitenden.

Das Spiel der Territorialregion 1 stand unter der Leitung von Oberleutnant Eloi Fellay. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Das Spiel der Territorialregion 1 stand unter der Leitung von Oberleutnant Eloi Fellay.

Christof Wyder, Mitarbeiter Lagerbewirtschaftung im ALC Thun: „Alle wollen eine günstigere Armee, demzufolge auch eine günstigere Logistik, und fragen sich dann, warum es nicht mehr so gut klappt wie früher.“ (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Christof Wyder, Mitarbeiter Lagerbewirtschaftung im ALC Thun: „Alle wollen eine günstigere Armee, demzufolge auch eine günstigere Logistik, und fragen sich dann, warum es nicht mehr so gut klappt wie früher.“

Oberst Daniel Anrig, Kommandant der Schweizer Garde: „Ich bin dankbar, dass uns die LBA flexibel und zuvorkommend unterstützt. Das ist wesentlich, wenn man wie wir ein exotischer Kunde ist.“ (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Oberst Daniel Anrig, Kommandant der Schweizer Garde: „Ich bin dankbar, dass uns die LBA flexibel und zuvorkommend unterstützt.
Das ist wesentlich, wenn man wie wir ein exotischer Kunde ist.“

Der CdA, KKdt André Blattmann, bedankte sich bei den Mitarbeitenden der LBA für ihre Leistungssteigerung im 2011: „Wenn unsere Truppe das Vertrauen ins Material hat in der Ausbildung, hat sie es auch im Einsatz.“ (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der CdA, KKdt André Blattmann, bedankte sich bei den Mitarbeitenden der LBA für ihre Leistungssteigerung im 2011: „Wenn unsere Truppe das Vertrauen ins Material hat in der Ausbildung, hat sie es auch im Einsatz.“

Ständerat Roberto Zanetti, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission Ständerat: „94% Kundenzufriedenheit, von solchen Werten träumen Politiker“, lobte der kämpferische Gewerkschafter und weiter: „Wenn es den Nobelpreis für Ausbildungsplätze gäbe, würde ich die LBA dafür vorschlagen.“ (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Ständerat Roberto Zanetti, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission Ständerat: „94% Kundenzufriedenheit, von solchen Werten träumen Politiker“, lobte der kämpferische Gewerkschafter und weiter: „Wenn es den Nobelpreis für Ausbildungsplätze gäbe, würde ich die LBA dafür vorschlagen.“

Fakir Rodani sorgte für das symbolische Feuer, heisst mit bürgerlichem Namen Beat Bürgler und arbeitet seit bald 40 Jahren in der Tankanlage Rotkreuz. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Fakir Rodani sorgte für das symbolische Feuer, heisst mit bürgerlichem Namen Beat Bürgler und arbeitet seit bald 40 Jahren in der Tankanlage Rotkreuz.

Der Kdt Heer, KKdt Dominique Andrey, als grösster Kunde der LBA studiert die Feuersteine, welche symbolisch den Funken zu Leidenschaft entfachen. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der Kdt Heer, KKdt Dominique Andrey, als grösster Kunde der LBA studiert die Feuersteine, welche symbolisch den Funken zu Leidenschaft entfachen.

Gemeinsam zum Erfolg – mit Leidenschaft, ist das LBA-Motto. „We can do it“, unterstreicht der C LBA am Schluss sein Fazit. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Gemeinsam zum Erfolg – mit Leidenschaft, ist das LBA-Motto. „We can do it“, unterstreicht der C LBA am Schluss sein Fazit.

 

 

 

 

 

 

 

„Gemeinsam zum Erfolg – mit Leidenschaft“

Besondere Berufe in der LBA

  • Rückbau von nicht mehr benötigten Seilbahnen, Claude Marti, Projektleiter REMOVE.
  • Krankenabteilung Waffenplatz Bure, Montserrat Amey, Leiterin Krankenabteilung.
  • Sicherheit im Gotthard Strasentunnel, Beat Walther, Stv Kdt Schadenwehr Gotthard.

 

Ausbildung mit Zukunft in der LBA

  • Automobilmechatroniker Nutzfahrzeuge, Pascal Süess.
  • Berufsbildner Automobilberufe und Prüfungsexperte, Elmar Jost.
  • Fachmann Betriebsunterhalt, Silvan Peterhans.
  • Kaufmännische Lernende, Donjeta Balaj.

 

 

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